Zusatzangebote Traumatherapie: Transgenerationale Traumatisierung (16 UE)

Auswirkungen von Krieg, Verfolgung und Vertreibung: transgenerational weitergegebene Traumata in der Psychotherapie

Die an die nächste Generation weitergegebenen Traumata sind oft nicht auf den ersten Blick erkennbar, sondern äußern sich als klinische Symptome, wie Ängste, Sucht, Depressionen etc.. Wir behandeln oft Menschen ohne die Dimension in ihrer Tiefe zu begreifen. Doch aus Untersuchungen wissen wir, in welch gravierendem Ausmaß Traumata an die Folgegenerationen weitergegeben werden.

Zielgruppe:

Das Angebot richtet sich an psychotherapeutisch tätige PsychologInnen und ÄrztInnen, steht aber auch anderen klinisch-psychologisch tätigen Personen offen.

Ziele:

Ziel dieses Workshops ist es, ein vertieftes Verständnis für die Auswirkungen des 2. Weltkrieges auf die heutigen TherapeutInnen und PatientInnen zu erreichen und neue Ansatzpunkte für die therapeutische Arbeit zu vermitteln.

Inhalte:

Klinische Symptome wie Ängste, Depressionen, Sucht etc. sind nicht allein aus aktuellen Lebensbezügen und individueller Geschichte erklärbar, sondern erschließen sich oftmals erst dann, wenn die Vorgenerationen in die therapeutische Perspektive einbezogen werden.

Dies gilt insbesondere für die Weitergabe von kriegsbedingten Traumata. Die häufig traumatischen Erlebnisse der Eltern und Großeltern in der Zeit des 2. Weltkrieges und des Nationalsozialismus können auf ihre Nachkommen übertragen werden und auf vielfältige Weise Ausdruck finden. In dem Seminar wird ein theoretischer Überblick über transgenerationale Traumatisierung gegeben und anhand der eigenen Familiengeschichte ein persönlicher Bezug zu dem Thema hergestellt.

Methoden:

  • Vortrag
  • Fallbeispiele
  • Filmausschnitte
  • Selbsterfahrung mittels Psychodrama / Soziodrama und Symbolarbeit

Methoden:

  • Vortrag
  • Fallbeispiele
  • Filmausschnitte
  • Selbsterfahrung mittels Psychodrama / Soziodrama und Symbolarbeit

Kosten:

310 €