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Aktuell angebotene Kurse

Bei der AWP Berlin haben Sie die Möglichkeit komplette Fortbildungsgänge mit offiziell anerkannten Abschlusszertifikaten zur Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT), Schematherapie und Psychotraumatherapie für den Erwachsenen und den Kinder und Jugendbereich zu besuchen. Zusätzlich wird ein komplettes Curriculum in der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) angeboten sowie Fortbildungen zur Achtsamkeit in der Psychotherapie. Nähere Informationen zu den Fortbildungsrichtlinien finden Sie in der Rubrik "Richtlinien".

Es können auch einzelne Kurse innerhalb der Fortbildungsgänge besucht werden.

  • DBT
  • Schematherapie
  • CBASP
  • Emotionsfokussierte Therapie
  • Paartherapie
  • Psychotraumatherapie
  • Achtsamkeit in der Psychotherapie
  • ACT
  • Praxisnahe Einzelkurse
  • Systemische Therapie / Systemisches Coaching
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
  • Kurse auf Anfrage

Traumatherapie Zusatzangebote

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Schematherapie bei Narzisstischen Persönlichkeitsstörungen



Die Schematherapie-Workshops finden in Kooperation mit dem Institut für Schematherapie Berlin statt. Die inhaltliche Verantwortung liegt bei Dr. Dipl.-Psych. Barbara Costaz und Dipl.-Psych. Werner Puschmann. Weitere Informationen finden Sie unter www.schematherapie-berlin.de.

Zielgruppe

Das Angebot richtet sich ausschließlich an psychotherapeutisch tätige PsychologInnen und ÄrztInnen.

Ziele

Das Seminar soll einen Einblick in die schematherapeutische Hypothesenbildung zur Genese narzisstischer Persönlichkeitsstörungen und der damit einhergehenden Schemata und Modi dieser Patienten bieten. In einem praxisorientierten Workshop sollen die Teilnehmer lernen, Techniken zum Umgang mit den Modi des Selbsterhöhers und distanzierten Beschützers einzusetzen, um Zugang zur verletzlichen Seite der Patienten zu erlangen.

Inhalte

Die Schematherapie bietet ein integratives Konzept zur Therapie von Patienten mit narzisstischen Persönlichkeitsstörungen. Diese stellen ihre Behandler (und ihre Mitmenschen) für gewöhnlich vor besondere Herausforderungen. Ihre ausgeprägte Ansprüchlichkeit, gepaart mit einem oft eklatanten Mangel an Einfühlungsvermögen, rascher Kränkbarkeit und Neigung zu bedrohlichem und aggressivem Verhalten provozieren nicht selten ungünstige Reaktionen auf Seiten ihrer Therapeuten, die sich schädlich auf die Behandlung auswirken können. Dabei geht bisweilen der Blick dafür verloren, dass diese Patienten hinter ihrer arroganten, einschüchternden und ich-bezogenen Fassade in aller Regel hohes Maß an Verunsicherung, Scham und Isolation verbergen, derer sie sich meist nicht bewusst sind. Sie benötigen dementsprechend Therapeuten, die in der Lage sind, authentisches Mitgefühl und Respekt mit wertschätzender Grenzsetzung kombinieren zu können-ein wahrhaft nicht leichtes Unterfangen. Darüber hinaus sollen praxisorientierte Techniken für schwierige Therapiesituationen, wie Abwertungen und Einschüchterungen des Behandlers, Überschreitungen von Grenzen sowie Manipulationsversuche vermittelt werden. Wünschenswert ist die Bereitschaft der Teilnehmer, Offenheit bezüglich der Selbsterfahrung eigener Schemata, die von Narzissten mit hoher Treffsicherheit getriggert werden, mitzubringen.

Methoden

  • Unterricht mit Handouts
  • Skripte zur Technik des empathischen Konfrontierens
  • Fallbeispiele (eigene Beispiele der Teilnehmer sind erwünscht)
  • Videobeispiele
  • Rollenspiele, z.T. in Kleingruppen

Kurs-Termine:


Datum:

Fr., 05.10. und Sa., 06.10.2018,
jeweils 09:00 bis 16:30 Uhr

Dozenten:

Dipl.-Psych. Werner Puschmann

Kurs-Nummer:

003 - 63

Unterrichts­einheiten:

16

Preis:

410,00 €

Status:

Freie Plätze verfügbar
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