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Aktuell angebotene Kurse

Bei der AWP Berlin haben Sie die Möglichkeit komplette Fortbildungsgänge mit offiziell anerkannten Abschlusszertifikaten zur Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT), Schematherapie und Psychotraumatherapie für den Erwachsenen und den Kinder und Jugendbereich zu besuchen. Zusätzlich wird ein komplettes Curriculum in der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) angeboten sowie Fortbildungen zur Achtsamkeit in der Psychotherapie. Nähere Informationen zu den Fortbildungsrichtlinien finden Sie in der Rubrik "Richtlinien".

Es können auch einzelne Kurse innerhalb der Fortbildungsgänge besucht werden.

  • DBT
  • Schematherapie
  • CBASP
  • Emotionsfokussierte Therapie
  • Paartherapie
  • Psychotraumatherapie
  • Achtsamkeit in der Psychotherapie
  • ACT
  • Praxisnahe Einzelkurse
  • Systemische Therapie / Systemisches Coaching
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
  • Kurse auf Anfrage

Traumatherapie Zusatzangebote

Interkulturelles Kompetenztraining für Psychotherapeuten

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ACT Intensiv - ACT mit Liebe/ Schwerpunkt therapeutische Beziehung (FAP)

Die Akzeptanz und Commitment Therapie (ACT) ist, genau wie die Funktional-Analytische Psychotherapie (FAP), ein moderner, verhaltenswissenschaftlicher Ansatz mit z. T. überraschenden und kontra-intuitiven Herangehensweisen.

Beschreibung

In der ACT werden 6 Basisprozesse „Achtsamkeit - Akzeptanz“, „Defusion - das Selbst als Kontext sehen“, „Wertebewusstsein - werteorientiertes Handeln“ anhand von Metaphern, praktischen Übungen und anderen verbalen Interventionen angeboten um ungünstiges, rigides, klinisch relevantes Verhalten (CRB1) immer öfter durch Werte geleitetes, flexibles, neues Verhalten (CRB2) zu ersetzen. Dieses Arbeiten findet in einer partnerschaftlichen therapeutischen Beziehung von Mensch zu Mensch statt, in der die freie Wahl der KlientIn Grundlage und Absicht ist.

Die FAP bringt dazu den Mut, subtile Formen unflexiblen, im Alltag problematischen Verhaltens (CRB1) in der therapeutischen Beziehung sichtbar zu machen. Alternative, flexible Verhaltensweisen (CRB2) werden zeitnah und zielgerichtet natürlich verstärkt. Dies ermöglicht ein unmittelbares Arbeiten im Moment, in einer realen, tiefgreifenden Beziehung. Das „ACL-Modell“ der FAP schlägt „Awareness, Courage and Love“ oder „Bewusstheit, Mut und Liebe“, verhaltenstherapeutisch operationalisiert, als Zugang zu heilsamen Beziehungen vor. Diese Fähigkeiten können sowohl in der Einzel- als auch in der Paartherapie angewendet und geübt werden.
Ziel ist die Generalisierung der neuen Verhaltensmuster (CRB2) auf alltägliche Lebenssituationen und Beziehungen außerhalb des Therapieraumes.

Zielgruppe

Psychologische und ärztliche Psychotherapeuten sowie Therapeuten anderer Berufsgruppen, die bereits Erfahrung mit der ACT gesammelt haben

Ziele

•  Mut bekommen, sich als Mensch auf die therapeutische Beziehung einzulassen und dadurch Zugang zu neuen, effizienten Interventionen zu erhalten.

•  Klinisch relevantes Verhalten in der Sitzung erkennen oder hervorrufen lernen, um alternatives Verhalten gezielt und natürlich verstärken zu können.

 

•  Das FAP-Modell „Bewusstheit, Mut und Liebe“ verhaltenstherapeutisch verstehen und einsetzen lernen.

Inhalte

Nach einer Einführung in die verhaltenswissenschaftlichen Grundlagen von ACT und FAP können Sie als TeilnehmerIn die Wirksamkeit in Übungen und Rollenspielen selbst erproben. Die Absicht ist, Sie zu ermutigen, das Erlernte nach dem Workshop in der eigenen therapeutischen Arbeit einzusetzen.

Methoden

•  Powerpoints zur Informationsvermittlung und Einordnung

•  Erlebnisorientierte Übungen schwerpunktmäßig zu den Prozessen Defusion und Selbst-als-Kontext.

•  Anwendung der Übungen an einem eigenen Thema oder an Fallbeispielen therapeutischer Situationen.

literature

Thomas Heidenreich & Johannes Michalak: Achtsamkeit und Akzeptanz in der Psychotherapie: Ein Handbuch, dgvt-Verlag 2009

Steven Hayes, Victoria Follette & Marsha Linehan: Achtsamkeit und Akzeptanz: Das Erweitern der kognitiv-behavioralen Tradition, dgvt-Verlag 2012

Steven Hayes: Making Sense of Spirituality, Behaviorism, 12, 99-110 (1984)



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