DBT für Borderline – Störungen und Antisoziale Persönlichkeitsstörung in der Forensik (DBT-F)
Die DBT–F wurde in den USA in enger Kooperation mit M. Linehan spezifisch zur intramuralen forensischen Behandlung von Patienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung und/oder einer Antisozialen Persönlichkeitsstörung entwickelt und evaluiert. Das Konzept wurde mittlerweile an deutsche Verhältnisse angepasst und manualisiert. Bei PatientInnen mit einer Antisozialen Persönlichkeitsstörung soll im deutschen Sprachraum vor allem die Subgruppe der dissozial-impulsiven Patienten angesprochen werden. Aggressionen und Gewalt können bei diesem Klientel als Ausdruck affektiver Regulationsstörung oder Impulsivität verstanden werden. Diese Problematik wird häufig noch durch eine geringe Reflexionsfähigkeit sowie durch geringe kognitive, verbale und zwischenmenschliche Fertigkeiten gefördert.
Literatur
- A.Oermann, R.Brück & M. Bohus:
Die dialektisch-behaviorale Therapie im forensischen Setting (DBT-F).
In: Friedhelm Schmidt-Quernheim / Thomas Hax-Schoppenhorst. Professionelle forensische Psychiatrie. Behandlung und Rehabilitation im Maßregelvollzug, 2008. - McCann, R.A., Ball, E.M and Ivanhoff, A. (2000).
DBT with an inpatient forensic population: The CMHIP model. Cognitive and Behavioral Practice, 7, 447-456. - McCann, R., Ivanoff, A., Schmidt, H. and Bradley Beach (2007).
Dialectical Behavior Therapy in Residential Forensic Settings with Adults and Juveniles.
In L. Dimeff and K. Koerner (Eds.),
Dialectical Behavior Therapy in Clinical Practice (pp. 112-144).
New York: Guilford press.
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