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Richtlinien zur Zusatzqualifikation „Spezielle Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen (DeGPT)“

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Das Curriculum "Spezielle Psychotraumatherapie des Kindes- und Jugendalters" an der AWP-Berlin dient der Vermittlung von grundlegender therapeutischer Kompetenz zur Behandlung von traumatisierten Kinder und Jugendlichen. Die Inhalte und der Aufbau der Kurse orientieren sich an den Richtlinien der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT).

Personen, die die Eingangsvoraussetzungen der DeGPT erfüllen, können durch Absolvieren des Curriculums die Zusatzqualifikation „Spezielle Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen (DeGPT)” erwerben.

Als Besonderheit des Curriculums "Spezielle Psychotraumatherapie des Kindes- und Jugendalters" an der AWP Berlin werden zwei fakultative Kurse angeboten. Hierbei handelt es sich zum einen um eine Fortbildung in DBT-A (8 UE) sowie zum anderen eine Fortbildung in E-KVT (16 UE).

Verantwortlich für die inhaltliche Leitung des Curriculums ist PD Dr. Christian Stiglmayr.

Folgende Bausteine müssen erfüllt sein:
  1. Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/in oder als Ärztliche/r oder Psychologische/r Psychotherapeut/in bzw. eine entsprechende berufliche Qualifikation in der Schweiz oder in Österreich
  2. 120 UE Theorie in Traumatherapie von Kindern und Jugendlichen
  3. Drei supervidierte Fälle inkl. drei schriftlichen Fallberichten (4-6 Seiten) (mindestens 20 UE Supervision)
  4. Ein Video einer Traumakonfrontationssitzung

1) Approbation

Die Fortbildung in „Spezielle Psychotraumatherapie des Kindes- und Jugendalters“ kann vor Abschluss der Psychotherapieausbildung oder -weiterbildung begonnen werden. Mit der Supervision kann schon während der Ausbildung (vor der Approbation) begonnen werden, wenn die supervidierte Therapie als Ausbildungstherapie unter Verantwortung des Ausbildungsinstituts stattfindet und der Supervisor entsprechend qualifiziert ist.

2) 120 Stunden theoretische Fortbildung

3) Drei supervidierte Fälle

Regelmäßige Supervision eigener Behandlungsfälle (nach Möglichkeit video-dokumentiert) über mindestens 20 UE durch entsprechend qualifizierte Supervisoren und Supervisorinnen (u.a. Indikationsstellung und Behandlungsplanung) im Einzelsetting oder in Gruppen. Die Anzahl der Therapiestunden pro Fall ist nicht festgelegt.

Eine Liste von Supervisoren finden Sie unter Service/Supervisoren. In der Liste finden Sie auch Informationen zu den jeweiligen Spezifikationen der Supervisoren. Bitte nehmen Sie eigenständig mit den Supervisoren Kontakt auf. Die Kosten für die Supervision ist Supervisorenabhängig.

4) Ein Video einer Traumakonfrontationssitzung

Das Video wird im Rahmen der obligatorischen Supervisionen gesichtet und beurteilt. Eine Liste von Supervisoren finden Sie unter Service/Supervisoren. In der Liste finden Sie auch Informationen zu den jeweiligen Spezifikationen der Supervisoren. Bitte nehmen Sie eigenständig mit den Supervisoren Kontakt auf. Die Kosten für die Supervision ist Supervisorenabhängig.

Antragstellung zur Zertifizierung (DeGPT)

Personen, die an einer Zertifizierung durch die DeGPT interessiert sind, erhalten von der AWP Berlin eine Abschlussbescheinigung über die absolvierten theoretischen wie auch praktischen Fortbildungsinhalte.

Mit dieser Abschlussbescheinigung stellen die Interessenten einen Antrag auf Zertifizierung bei der DeGPT. Als Unterlagen werden zusätzlich eine Kopie der Approbation sowie das ausgefüllte Antragsformular benötigt. Alle weiteren Informationen finden sich unter http://www.degpt.de/curricula/spezielle-psychotraumatherapie-mit-kindern-und-jugendlichen.html.