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Interkulturelles Kompetenztraining für Psychotherapeuten

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Interkulturelle Kompetenz ist zunehmend gefragt. Bei einem Bevölkerungsanteil von ca. einem Drittel Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland kommen auch Psychotherapeuten in ihrer Arbeit immer häufiger mit unterschiedlichsten kulturellen Prägungen in Kontakt. Dies wird von Therapeuten nicht selten als Herausforderung erlebt, weil gewohnte Konzepte nicht greifen und kulturelle Unterschiede unüberbrückbar scheinen. Hierbei soll das angebotene Training Abhilfe schaffen und neue Wege aufzeigen.

Ziel des Trainings ist es, bei den Teilnehmern die interkulturelle Kompetenz für die Behandlung von Patienten aus anderen kulturellen Kontexten zu steigern. Das Training basiert auf der Annahme, dass für einen positiven Beziehungsaufbau und einen erfolgreichen Behandlungsverlauf im interkulturellen Therapiesetting neben Wissen zu verschiedenen kulturellen Mustern die Reflektion der eigenen kulturellen Prägung sowie die Beschäftigung mit Themen wie Diskriminierung oder Identität unabkömmlich ist. Anhand von Fallvignetten und über den Einzug klinischer Fälle der Teilnehmenden wird demonstriert, an welchen Stellen im therapeutischen Prozess unterschiedliche kulturelle Hintergründe eine Rolle spielen können und wie darauf konstruktiv eingegangen werden kann.

Literatur

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