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Aktuell angebotene Kurse

Bei der AWP Berlin haben Sie die Möglichkeit komplette Fortbildungsgänge mit offiziell anerkannten Abschlusszertifikaten zur Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT), Schematherapie und Psychotraumatherapie für den Erwachsenen und den Kinder und Jugendbereich zu besuchen. Zusätzlich wird ein komplettes Curriculum in der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) angeboten sowie Fortbildungen zur Achtsamkeit in der Psychotherapie. Nähere Informationen zu den Fortbildungsrichtlinien finden Sie in der Rubrik "Richtlinien".

Es können auch einzelne Kurse innerhalb der Fortbildungsgänge besucht werden.

  • DBT
  • Schematherapie
  • CBASP
  • Emotionsfokussierte Therapie
  • Paartherapie
  • Psychotraumatherapie
  • Achtsamkeit in der Psychotherapie
  • ACT
  • Praxisnahe Einzelkurse
  • Systemische Therapie / Systemisches Coaching
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
  • Kurse auf Anfrage

Bitte Kursbereich und Kurs wählen:


PTBS Kinder- und Jugendalter 1, Teile 1 und 2: Grundlagen, Diagnostik und Therapie der Psychotraumatologie im Kindes- und Jugendalter

Das Curriculum "Spezielle Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen" der AWP Berlin definiert Standards zur Qualifikation für die psychotherapeutische Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Traumafolgestörungen. Durch den Nachweis einer curricularen Weiterbildung an einem zertifizierten Weiterbildungsinstitut können Psychologische und Ärztliche Psychotherapeutinnen und Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeuten die Qualifikation "Spezielle Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen (DeGPT)" erwerben.

Voraussetzung für die Möglichkeit zur Zertifizierung ist die Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Ärztliche/r oder Psychologische/r Psychotherapeut/in bzw. eine entsprechende berufliche Qualifikation in der Schweiz oder in Österreich. 

Das Curriculum "Spezielle Psychotraumatherapie des Kindes- und Jugendalters“ an der AWP Berlin ist bei der DeGPT zertifiziert.

Teilnehmer des Curriculums können die Zusatzqualifikation „Spezielle Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen (DeGPT)" erlangen, indem sie die Kurse über insgesamt 120 UE besuchen, drei supervidierte Fälle über insgesamt 20 Therapiestunden durchführen, dokumentiert über entsprechende Fallberichte sowie ein Videoband mit einer Konfrontationssitzung vorlegen.

Fakultativ bietet die AWP Berlin die Workshops "Dialektisch Behaviorale Therapie für Adoleszente (DBT - A) unter besonderer Berücksichtigung traumaspezifischer Interventionen" und „Entwicklungsangepasste traumafokussierte kognitive Verhaltenstherapie für Jugendliche (E-KVT)“ an. Diese Workshops sind nicht obligatorisch für die Erlangung der Zusatzqualifikation "Spezielle Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen (DeGPT)".

 

Beschreibung

Blockseminar 1/ Teil 1: Seminar theoretische Grundlagen: 19.10.2018 von 12 bis 19 Uhr Frau Dr. I. Hösch

Um aktuelle Diskussionen über die Einordnung von Traumafolgestörungen  im Kindes- und Jugendalters nachzuvollziehen, werden die historische Entwicklung des Traumabegriffs und die aktuellen Klassifikationen (ICD, DSM) dargestellt. Qualität und Grenzen der klassifikatorischen Ansätze werden diskutiert.

Die neurobiologischen Grundlagen zum klinischen Verständnis von Traumfolgestörungen werden in Abhängigkeit vom Entwicklungsalter erarbeitet und in Bezug gesetzt zu den gängigen ätiopathogenetischen Modellen. Hierbei wird auf die Besonderheiten des Traumagedächtnisses eingegangen und der Zusammenhang zu dissoziativen Phänomenen und Störungen erarbeitet.  

Das Spektrum möglicher traumatischer Ereignisse wird im Hinblick auf unterschiedliche Aspekte betrachtet: Häufigkeit, gesellschaftliche Relevanz, kulturelle  und Genderaspekte, Unterscheidung Typ I/II und die Langzeitfolgen.  

 

Blockseminar 1 / Teil 2: Kontextuelle Beziehungsarbeit in der Behandlung von Trauma 20.10.2018 von 9 Uhr bis 17 Uhr Frau Prof. Dr. S. Gahleitner

Wie es gelingen kann, trauma- und beziehungserschütterte Kinder- und Jugendliche wieder in Beziehungskontexte einzubetten

Vermittelt wird im Seminar, wie komplexe Traumafolgen sich auf den Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen auswirken. Als Grundlage wird entlang der Bindungs- und sozialen Netzwerktheorie die Dynamik zwischen Bindung und Trauma vermittelt. Beziehungsarbeit mit traumatsiierten Kindern und Jugendlichen kann demnach nie ohne interdisziplinäre Kooperation mit der Jugendhilfe und ohne auch traumapädagogische Elementen gestaltet werden. In dieses komplexe Geschehen wird im Seminar eingeführt.

 

Blockseminar 1/ Teil 3:  Vormittag 21.10.2018 von 9 bis 12.15 Uhr Frau Dr. I Hösch

Traumaspezifische Diagnoseinstrumente zur altersangepassten Diagnostik werden vorgestellt (z. B. CAB, IBS-KJ,  PTSDSSI, PTBS-Modul KinderDIPS). Aktuelle Therapieansätze für Kinder und Jugendliche  (z. B. Tf-KBT, traumabezogene Spieltherapie, EMDR) werden eingeführt und verglichen. Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Hinblick auf die  therapeutische Herangehensweise werden diskutiert und die Qualität der Wirksamkeitsnachweise wird verglichen. Weitere Themen werden sein: die  Kinderschutzleitlinie und die Leitlinie PTSD sowie ein Überblick über Fachgesellschaften und Fachzeitschriften.

 

Blockseminar 1/ Teil 3: Nachmittag  21.10.2018 von 13:45 bis 17 Uhr RA C. Clemm

 

 

Zielgruppe

Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen, PsychotherapeutInnen, ÄrztInnen, PsychologInnen, PädagogInnen, SozialarbeiterInnen, klinisch tätige Berufsgruppen, BeraterInnen, StudentInnen der entsprechenden Fachrichtungen

Ziele

Komplexität in der Arbeit mit Komplextrauma und Verknüpfungen zwischen Bindung und Trauma erkennen und behandeln lernen

Methoden

Vortrag, interaktives Rollenspiel, Übungen, Praxisbeispiele, Austausch und Reflexion

Literatur

Gahleitner, Silke Birgitta (2005). Neue Bindungen wagen. Beziehungsorientierte Therapie bei sexueller Traumatisierung. München: Reinhardt.

Gahleitner, Silke Birgitta (2017). Das pädagogisch-therapeutische Milieu in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Trauma- und Beziehungsarbeit in stationären Einrichtungen. Bonn: Psychiatrie-Verlag.

                                                                            

 

Aktuell gibt es für diesen Kurs keine Termine.