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Aktuell angebotene Kurse

Bei der AWP Berlin haben Sie die Möglichkeit komplette Fortbildungsgänge mit offiziell anerkannten Abschlusszertifikaten zur Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT), Schematherapie und Psychotraumatherapie für den Erwachsenen- und den Kinder- und Jugendbereich zu besuchen. Daneben bietet die AWP Berlin 2022 folgende weitere Curricula an: jeweils ein Curriculum in Nei Yang Gong, in Achtsamkeit, in Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT), in CBASP, in Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy (IRRT), in Klärungsorientierter Psychotherapie (KOP) sowie in Paartherapie. Aktuell bemühen wir uns zusätzlich um den Aufbau eines Curriculums in Systemischer Therapie.

Auch für 2022 haben wir uns um eine interessante Zusammenstellung von Einzelkursen bemüht, welche Sie unter „Praxisnahe Einzelkurse“ finden.

Nähere Informationen zu den Fortbildungsrichtlinien finden Sie in der Rubrik "Richtlinien".

Es können auch einzelne Kurse innerhalb der Fortbildungsgänge besucht werden.

  • Klärungsorientierte Psychotherapie
  • DBT
  • Mentalisierungsbasierte Psychotherapie (MBT)
  • Schematherapie
  • CBASP
  • Emotionsfokussierte Therapie
  • Paartherapie
  • Psychotraumatherapie
  • Achtsamkeit in der Psychotherapie
  • ACT
  • Praxisnahe Einzelkurse
  • Systemische Therapie / Systemisches Coaching
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
  • Web-Seminare
  • Kurse auf Anfrage

Curriculum Psychotraumatherapie für Erwachsene

ACT für Kinder und Jugendliche und deren Eltern

Bitte Kursbereich und Kurs wählen:


PTBS Kurs IV: Teil I: Rechtliche Aspekte Teil - II: Behandlung der PTBS unter Berücksichtigung von Traumatisierungen in Folge von Kriegshandlungen

Spezielle Psychotraumatherapie für Erwachsene

Entsprechend den Richtlinien der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) wird ein schulenübergreifendes vollständiges Curriculum zur Erlangung der Zusatzqualifikation „Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT)" angeboten.

Inhalt ist ein Basiscurriculum, in dem die Fähigkeiten zur Behandlung der verschiedenen Traumafolgestörungen vermittelt werden. Grundlage hierfür sind die evidenzbasierten Ansätze der Psychotraumatherapie. Zusätzlich werden drei Vertiefungsmodule angeboten („Behandlung akuter Traumafolgestörungen“, „Interkulturelle Kompetenz“ und „Dissoziative Störungen“), von denen eins als Teil des Curriculums absolviert werden muss.

Die Zusatzqualifikation "Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT)" kann von approbierten Psychologischen und Ärztlichen PsychotherapeutInnen erlangt werden. Die Kurse richten sich jedoch auch an andere klinisch arbeitenden Personen.

Beschreibung

Teil I (rechtliche Aspekte): Dozentin Frau RAin K. Hartmann

Teil II (Behandlung der PTBS unter Berücksichtigung von Traumatisierungen in Folge von Kriegshandlungen) Dozenten: Dr. P. Zimmermann, Dr. G.-D. Willmund

Zielgruppe

Approbierte PsychotherapeutInnen, die die Zusatzbezeichnung Traumatherapie (DeGPT) im Rahmen des Curriculums erwerben wollen.

Das Angebot steht auch anderen klinisch-psychologisch tätigen Personen offen. Diese können jedoch kein Zertifikat nach DeGPT erwerben.

Ziele

Teil I (6UE): In diesem Workhsop wird eine Einführung in die Rechte von Opfern von Straftaten, insbesondere von Opfern sexualisierter Gewalt, gegeben. Behandelt werden auch Probleme die sich für die Betroffenen bei Kontakt mit den beteiligten Institutionen wie Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichten ergeben können.


Teil II (4UE):
In diesem Workshop wird speziell auf Traumatisierung von Soldaten im Kriegseinsatz eingegangen. Es werden Frühinterventionen und Prävention nach Traumaerleben vorgestellt. Weiterhin werden Behandlungsoptionen von Einsatzheimkehrern mit PTBS-Symptomatik vorgestellt.

Inhalte

Teil I (6UE):

  • Überblick über die verschiedenen Rechtsgebiete und die dazugehörenden Institutionen
  • Erläuterung des Ablaufs eines Strafverfahrens, von der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens bis zur Hauptverhandlung, kurze Erläuterung zu den Rechtsmitteln
  • Rechte und Handlungsmöglichkeiten der betroffenen Personen
  • Gefahr erneuter Viktimisierung
  • zivilrechtliche Möglichkeiten, z.B. Schmerzensgeld, Schadenersatz, etc.
  • Rechte nach dem Opferschutzgesetz

Teil II (4UE):

  • Primär- und Sekundärprävention im militärischen und zivilen Bereich, z.B. Frühinterventionen nach Trauma
  • Neurobiologie, Besonderheiten des Traumagedächtnisses
  • Überblick zu traumaspezifischen Behandlungsverfahren
  • Überblick über den aktuellen Stand der Psychotherapieforschung im Bereich Trauma
  • Verhinderung erneuter Viktimisierung
  • Traumaspezifische Diagnostik
  • Epidemiologie, Symptombilder und komorbide Störungen
  • Spezifische Traumatisierungen

Methoden

  • Unterricht mit Handouts
  • Fallbeispiele (eigene Beispiele der Teilnehmer sind erwünscht)

Kurs-Termine:


Datum:

Fr., 27.01.2023 (09:00 bis 18:00 Uhr)

Kurs-Nummer:

13-340

Unterrichts­einheiten:

10

Preis:

220,00 €

Status:

Freie Plätze verfügbar

Datum:

Fr., 10.11.2023 (09:00 bis 18:00 Uhr)

Kurs-Nummer:

14-340

Unterrichts­einheiten:

10

Preis:

220,00 €

Status:

Freie Plätze verfügbar